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Pflege und Haltung
Wie alles begann

Pflegeanleitung für den PON

Zutaten:Kamm mit möglichst langen Zinken, Bürste (möglichst weit auseinander stehende Naturborsten), kleiner Kamm und Nagelschere 

Beginnen Sie damit den Gehörgang mit den Fingern freizuzupfen. Dann mit dem kleinen Kamm das vom Kopf abgeklappte Ohr sternenförmig von der Ohrmuschel zur Spitze kämmen.

Partienweise von den Augen zur Schnauze hin kämmen.

Pfoten: Alle Haare, die über den Ballen hinausstehen, mit einer Nagelschere vorsichtig kürzen. Regelmäßig prüfen, dass sich keine Haarklümpchen zwischen den Ballen bilden, sonst entfernen.

Die "Hosen" partienweise durchkämmen. Unter dem Fuß anfangen und zur Hüfte hocharbeiten. Hund von der Seite Haarsträhne für Haarsträhne aufteilen und Strich für Strich zum Brustbein kämmen.

Fellknoten mit den Fingern aufzupfen. Dann auskämmen. Von der Rute aus die Partie um den Po mit dem großen Kamm bearbeiten.

Als Letztes Zahnstein, wenn möglich, mit den Fingernägeln vom Zahnfleisch zur Zahnspitze hin wegziehen. (Sonst den Tierarzt darum bitten!)

Hygiene

Jeder meiner Hundebesitzer sollte sich mit der Frage nach den Hygienebedingungen beim Zusammenleben mit seinem neuen Hausgenossen auseinandersetzen. So erstaunlich es klingen mag - der Hund im Haus verbessert eher die Hygiene, als dass er sie verschlechtert. Das kommt daher, dass Hund und Mensch in der selben mikrobiologischen Umwelt leben und sich gegenseitig immunisieren, d.h. durch das Zusammenleben mit dem Hund erwirbt der Mensch einen Schutz vor vielen Krankheiten.

Dennoch sollten einige Grundregeln beachtet werden:

  • Nach dem Spiel mit dem Hund sollte man sich die Hände waschen.
  • Man sollte dem Hund keine Küsschen geben. Auch sollte der Hund nicht das Gesicht seines Besitzers abschlecken.
  • Hund und Mensch sollten von getrennten Tellern essen.

Ernährung

Viele Fehler bei der Hundehaltung werden im Bereich der Ernährung gemacht. Bedenken Sie bitte bei der Fütterung Ihres Vierbeiners, dass Sie keinen menschlichen Mitbewohner zu versorgen haben, d.h. nicht alles, was Ihnen schmeckt und gut für Sie ist, hat auf Ihren Hund den gleichen Effekt.

Ich plädiere für ein Fertigfutter. Trockenfutter hat sich bei uns sehr bewährt. Wenn Sie ein Trockenfutter verwenden, braucht der Hund natürlich ständig Zugang zu Wasser. Geben Sie Ihrem Hund auch keine Knochen. Beim Abholen des Welpen vom Züchter sollten Sie sich genau erklären lassen, womit der kleine Hund gefüttert wurde. Sie werden bestimmt einen Futterplan mitbekommen.